Pfarrkirche St. Michael Oberbechingen

Die Pfarrkirche Oberbechingen ist dem Heiligen Michael (29.September) geweiht. Wahrscheinlich wurde im 13./14. Jahrhundert an dieser Stelle eine Kirche errichtet. Das Gebäude ist ein einschiffiger Bau zu drei Achsen mit eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor mit rundbogigem Chorbogen. An der Pfarrkirche wurde über die Jahrhunderte gebaut und umgestaltet. Die grundlegende Neuausstattung der Kirche fand Mitte des 18. Jahrhunderts im Stil des Rokoko statt. Die Deckengemälde, gestaltet vom Lauinger Kunstmaler Johann Anwander im Jahr 1766, zeigen im Chorraum den Heiligen Sebastian, dieser teilt der Christin Luzina mit, wo sein Leichnam zu finden sei. Im Langhausfresko stellt der Künstler in einem farbenreichen Gemälde das Jüngste Gericht dar. In den begleitenden Grisaillen sind in Ockertönen Szenen dargestellt, in denen der Patron St. Michael eine Rolle spielt.

In den Jahren 1990 und 1991 wurde eine grundlegende Innenrestaurierung durchgeführt. Ebenso erfolgte die Umsetzung der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Der neugestaltete Volksaltar und der Ambo nach einem Entwurf von Sr. Nicole Oblinger OSF aus Dillingen. In den Volksaltar sind Reliquien der Heiligen Märtyrer Christina und Joseph Han Won So eingemauert.

Eine besondere Verehrung in Oberbechingen genießt der Heilige Sebastian durch eine sehr lange, heute noch aktive Sebastiansbruderschaft. Von einer früheren Verehrung zeugt heute noch ein Gemälde der drei sog. „Armen Heiligen“ Herenneus, Archus und Quardanus.

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